Uwe-Johnson-Tage

Von ihrer Gründung 1990 an hat sich die Mecklenburgische Literaturgesellschaft e.V. in besonderem Maße für das Werk von Uwe Johnson eingesetzt. Seit 1994 führt die Literaturgesellschaft jeweils im September die Uwe-Johnson-Tage durch. Diese haben dazu beigetragen, dass sich inzwischen ein weit über Neubrandenburg hinausgehendes Interesse am Autor herausgebildet hat.

Die Mecklenburgische Literaturgesellschaft verleiht gemeinsam mit dem Nordkurier den Uwe-Johnson-Preis. Mit ihm werden deutschsprachige Autorinnen und Autoren ausgezeichnet, in deren Schaffen sich Bezugspunkte zu Johnsons Poetik finden. Preisträger sind: Kurt Drawert (1994), Walter Kempowski (1995), Marcel Beyer (1997), Gert Neumann (1999), Jürgen Becker (2001), Norbert Gstrein (2003), Joochen Laabs (2006), Uwe Tellkamp (2008), Christa Wolf (2010), Christoph Hein (2012) und Lutz Seiler (2014).

2005 lobte die Mecklenburgische Literaturgesellschaft zum ersten Mal den Uwe-Johnson-Förderpreis aus. Der Preis wird für das beste Prosa-Debüt vergeben, das unbestechlich und jenseits der "einfachen Wahrheiten” deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflektiert. Mit dem Preis wurden bisher gewürdigt: Arno Orzessek für „Schattauers Tochter“ (2005), Emma Braslavsky für „Aus dem Sinn“ (2007), Thomas Pletzinger für „Bestattung eines Hundes“ (2009), Judith Zander für „Dinge, die wir heute sagten“ (2011) und Matthias Senkel für Frühe Vögel (2013).

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